Informationen zum Netzwerktreffen 2022

Bürgerzentrum Engelshof e.V., Oberstraße 96, 51149 Köln

Das 21. DBT-Netzwerktreffen
in Köln am 16. & 17.09.2022
steht unter dem Motto

„DBT-Teams – Mythos und Wirklichkeit"

*Hinweise zu Veranstaltungsformat und Anmeldung: Präsenz- und Online-Teilnahme möglich*

Das Netzwerktreffen 2022 wird als Hybrid-Veranstaltung angeboten: Es ist sowohl eine Präsenz- als auch eine Online-Teilnahme möglich. Eine Mischteilnahme ist nicht möglich.

Das Anmeldeportal für die Präsenz- und Onlineplätze wird frühestens Ende Juni 2022 freigeschaltet. Sobald das Anmeldeportal freigeschaltet ist, erhalten alle DDBT-Mitglieder eine entsprechende Hinweismail an ihre beim DDBT hinterlegte Mailadresse.

Alle Anmeldungen zum Netzwerktreffen müssen über das Online-Portal vorgenommen werden. Eine Anmeldung per E-Mail oder Telefon oder durch Überweisen der Teilnahmegebühr ist nicht möglich.

Bei der Online-Variante werden die Vorträge übertragen sowie ca. die Hälfte der Workshops am Freitag und Samstag.

Bei einer Online-Teilnahme erhalten Sie die Zoom-Links für die Vorträge und die gewählten Workshops an die E-Mail-Adresse, mit der Sie sich für das Netzwerktreffen anmelden.

Wichtig: Wenn Sie sich für eine Online-Teilnahme anmelden, melden Sich sich am besten mit einer privaten E-Mail-Adresse an. Massenmailings mit z. B. Zoom-Links für Workshops an dienstliche E-Mail-Adressen landen oft im Spam oder werden direkt abgefangen.

Die Anmeldung ist bis einschließlich TT.MM.JJJJ möglich.

Dieses DBT-Netzwerktreffen ist zum Erhalt der DBT-Zertifizierung durch den DDBT e.V. anerkannt. Die Online-Teilnahme wird ebenfalls für die Rezertifizierung anerkannt.

 

Wichtige Corona-bedingte Hinweise

Köln-Karte mit Teststationen: https://www.stadt-koeln.de/artikel/69437/index.html

Für die Präsenz-Teilnahme am Netzwerktreffen und Netzwerktreffenfest 2022 im Bürgerzentrum Engelshof in Köln (einschließlich Vorprogramm am 15.09.2022) gilt Stand jetzt die 2G+-Regelung.

Das heißt, Sie müssen genesen oder vollständig (zweifach) geimpft sein UND eine Booster-Impfung oder einen tagesaktuellen negativen Corona-Test nachweisen können. Bitte halten Sie bei Betreten des Geländes die entsprechenden digitalen Nachweise sowie Ihren Personalausweis bereit.

Für die Innenbereiche des Engelshofs gilt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Im Außenbereich muss keine Maske getragen werden.

Über eventuelle Änderungen der Landesvorschriften für Veranstaltungen halten wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Bei der Durchführung des Netzwerktreffens richtet sich der DDBT e.V. nach den zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen behördlichen Vorgaben für Nordrhein-Westfalen. Bitte informieren auch Sie sich vor der Veranstaltung über die aktuellen Regelungen für NRW und bereiten Sie sich entsprechend vor, z. B. indem Sie sich testen lassen:

https://www.land.nrw/corona

https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

Auch in Köln gibt es in Apotheken, privaten Testzentren und bei anderen Leistungsanbietern kostenlose Schnelltests für Bürger*innen. Bitte informieren Sie sich bei Bedarf im Internet über entsprechende Stellen und vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin.

Muss die Teilnehmerzahl vor Ort aufgrund behördlicher Vorgaben nachträglich reduziert werden, so gilt der Zeitpunkt der Anmeldung über das Online-Anmeldeportal als ausschlaggebend dafür, wer vor Ort teilnehmen darf.

Bitte beachten Sie: Die unten aufgeführten Stornierungsbedingungen gelten auch im Falle eines positiven Corona-Tests am Tag der Veranstaltung sowie bei vergessenem Impf-, Test- oder Genesungsnachweis.

Hotelvorschläge

Über unsere reservierten Hotelkontingente können Sie eine Hotelbuchung zu vergünstigten Konditionen vornehmen. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihr Hotel und Ihre An-/Abreise eigenverantwortlich buchen. Legen Sie deshalb am besten ein besonderes Augenmerk auf die Stornierungsbedingungen.

Hotelkontingente: Download der Kontingente

 

Programm

 Donnerstag, 15.09.2022
Uhrzeit Programm
13:00 - 16:15 Uhr

Adhärenz-Workshop mit Julia Förster & Christian Stiglmayr

Bitte beachten Sie: Teilnahme nur für DBT-Supervisor*innen, DBT-Trainer*innen und DBT-Trainer*innen in Ausbildung möglich. Teilnahme kostenfrei, Anmeldung über das Sekretariat.

16:30 - 19:00 Uhr DBT-Prüfungen
20:00 - 22:00 Uhr Mitgliederversammlung DDBT e.V.
 
 
 Freitag, 16.09.2022
Uhrzeit Programm
Ab 08:00 Uhr Check-in 
09:00 - 09:30 Uhr Begrüßung durch PD Dr. Christian Stiglmayr
09:30 - 10:30 Uhr Prof. Dr. Martin Bohus: „Was gibt es Neues in der DBT?“ (Vortrag)
10:30 - 11:00 Uhr Pause
11:00 - 12:30 Uhr Charlie Swenson "tbd." (Vortrag)
12:30 – 13:45 Uhr Mittagspause inkl. Posterbesichtiung für Innovationspreis
13:45 - 14:15 Uhr n. n. (Vortrag)
14:15 - 14:45 Uhr

n. n. (Vortrag)

14:45 - 15:15 Uhr Pause
Ab 15:15 Uhr Workshops
Ca. 18:15 Uhr Workshop-Ende
18:30 – 19:30 Uhr ggf. DBT-Prüfungen
Ab 19:30 Uhr Netzwerktreffenfest (optional, Anmeldung über das Anmeldeportal erforderlich) - in Teilnahmegebühr inklusive
 
 
Samstag, 17.09.2022
Uhrzeit Programm
09:00 - 10:30 Uhr Workshops 
10:30 - 11:00 Uhr Pause
11:00 - 11:45 Uhr n. n. (Vortrag) 
11:45 - 12:30 Uhr n. n. (Vortrag) 
12:30 - 12:45 Uhr Verleihung Innovationspreis
12:45 - 13:00 Uhr Danksagung und Verabschiedung
ab 13:00 Uhr Mittagessen (optional, Anmeldung über das Anmeldeportal erforderlich) - in Teilnahmegebühr inklusive
   

Workshops

Das *-Zeichen markiert die Workshops, die im Rahmen der Online-Teilnahme per Zoom übertragen werden.

Bitte beachten Sie: Es gibt keine Wartelisten für die Workshops. Wenn Ihr Wunsch-Workshop ausgebucht ist, müssen Sie bitte selber proaktiv im Blick haben, ob wieder ein Platz frei wird und dann über das Anmeldeportal umbuchen.

 
Freitag, 16.09.2022, 15:15-18:15 Uhr
Swenson, Charlie*
„tbd.“ (Achtung: Dieser Workshop wird online lediglich zum Zuhören übertragen, eine aktive Teilnahme als Online-Teilnehmer*in ist leider nicht möglich.)
Abstract

folgt

Biermann, Miriam
Cornelisse, Sven*
„DBT im multiprofessionellen Team: Wise Mind zwischen emotionaler Vulnerabilität und Rationalisierung“
Abstract

Struktur, Haltung und Strategien des Behandlerteams bilden in der klassischen DBT die Grundvoraussetzung für eine gelingende Behandlung von Patient:innen. Im stationären und ambulanten Behandlungsalltag steht das DBT-Team immer wieder vor der Herausforderung Entscheidungen zu treffen, die DBT-basiert und zugleich für den Einzelfall ausreichend individualisiert sind. Dieser Workshop soll für Behandler aller Berufsgruppen die Möglichkeit bieten, Erfahrungen bei der Arbeit in DBT-Teams auszutauschen. Darüber hinaus soll besprochen werden, inwiefern sich die Tugenden Struktur, Haltung und Strategieeinsatz nutzen lassen, um sich als Mitglied eines DBT-Teams engagiert und zufriedenstellend einzubringen. Hierfür sollen auch einzelne praktische Skills für den Arbeitsalltag im multiprofessionellem Team diskutiert werden.

von Auer, Kristin
Reschke, Tim
& DBT-A-Team*
„Keep the spirit alive – 18 Jahre stationäre DBT-A im multiprofessionelle Team – (wie) geht das?“
Abstract

Der Workshop baut auf dem gleichnamigen Vortrag auf. In diesem Workshop sollen die DBT-Elemente, die uns dabei helfen, den DBT-Spirit im Team zu leben, vorgestellt werden. Hierzu gehören das Consultation-Team, die VA- oder Zielvorstellung der PatientInnen im Team, Achtsamkeits- und Mitgefühlsübungen für das Team und vieles mehr. Wir erläutern, wie wir diese Elemente konkret umsetzten und verdeutlichen dies an Übungen. Des Weiteren überlegen wir mit Euch gemeinsam, welche dieser Elemente Ihr in Euren Teams übernehmen wollt und wie eine Umsetzung aussehen kann. Natürlich interessiert uns auch, welche Elemente Ihr nutzt und welche Ideen wir gemeinsam entwickeln. 

Gunia, Hans
Papke, Kerstin
„Teamkonzept DBT... und wenn es nicht läuft? “
Abstract

In diesem Workshop laden wir Mitarbeitende aus DBT-Einheiten ein, ihr Teamkonzept inklusive auftretender Probleme und Schwierigkeiten bei der Umsetzung vorzustellen. Gemeinsam mit allen Teilnehmenden wollen wir darüber in einen kreativen Austausch kommen. Dieser Workshop hat stark supervisorischen Charakter.

Dixius, Andrea
Weber, Tanja*
„START-Kids: Stress-Arousal-Regulation-Treatment for Kids. DBT-orieniertes Programm zur Stressresilienz & Emotionsregulation für Kinder von 6- 12 Jahren.“
Abstract

Die Fähigkeit, Gefühle und Stressfaktoren in eine Balance zu bringen, wirkt sich stärkend auf den Entwicklungsprozess von Kindern aus und fördert Resilienz.

START-Kids orientiert sich an Methoden der Dialektisch-Behavioralen Therapie. Einflüsse aus ressourcenorientierten und stabilisierenden Therapieverfahren wurden berücksichtigt und für Pädagogik und Psychotherapie adaptiert.

START-Kids beinhaltet acht Module für Kinder und drei Module für Eltern und Caregiver. Altersentsprechende Strategien und Skills zur Stress- und Emotionsregulation werden Kindern im Alter von 6-12 Jahren spielerisch vermittelt.

START-Kids erzeugt bei Kindern, Eltern und Fachleuten ein großes Interesse. Achtsamkeit, Stressregulation, Entspannung, Selbstberuhigung, Selbstwirksamkeit, Wahrnehmung und Regulation von Gefühlen bilden thematische Schwerpunkte.

Ein detaillierter Sitzungsleitfaden, unterstützende Bildmaterialien und übersetzte Print- und Audiomaterialien erleichtern die Durchführung von START-Kids.

Materialien für Kinder und Eltern und wichtige Bezugspersonen und primary Caregiver werden im Workshop exemplarisch demonstriert. START-Kids ist kulturintegrativ, die Arbeitsmaterialien und Audiofiles sind multilingual.

Im Workshop werden Theorie und Praxis und erste Pilotdaten zur Wirksamkeit von START-Kids vorgestellt.

Reicherzer, Markus*
„Therapeutisches Training zur Reaktivierung und Erleichterung Emotionaler Prozeduren (TREEP) – ein DBT-basiertes manualisiertes Behandlungskonzept depressiver Störungen“
Abstract

Die Depression ist in aller Munde, depressive Störungen dominieren die ambulante wie auch die stationäre Versorgungslandschaft. Etwa 70 % der psychosomatischen Klientel kommen mit der Diagnose zur stationären Aufnahme und landen meist – im Gegensatz zu den Borderline-Patienten – in keinem störungsspezifischen Setting. Des Weiteren kommen hinter der „Maske“ einer depressiven Störung oft andere Themenfelder zum Vorschein. Nicht selten finden sich im klinischen Kontext dann dysfunktionale Persönlichkeitsstile, die in der Behandlung berücksichtigt werden müssen.
Ich stelle ein neues Modell zur Ätiologie und Genese sowie ein Manual zur Psychotherapie depressiver Störungen vor. 2008 erfolgte eine erste Pilotstudie mit sehr guten Ergebnissen. In einer 2. Studie (2014-2018) bestätigten sich die Daten und diese weisen darauf hin, dass mit DBT-basierten Strukturen und Methoden auch im depressiven Feld viel Land gewonnen werden kann. Im Workshop erfolgt eine Einführung in TREEP. Die aus der Standard-DBT bekannten Module einer stationären Behandlung wie Basisgruppe, Skillstraining und Bezugsgruppe werden insbesondere bezüglich ihrer Modifikationen für depressive Störungen vorgestellt und diskutiert.

Neubauer, Tamar* „DBT-PTSD“
Abstract

Dialektisch-Behaviorale Therapie für Posttraumatische Belastungsstörung (DBT-PTSD) wurde für Patienten mit einer PTBS nach dem sexuellen Missbrauch in der Kindheit entwickelt, die komorbid auch eine BPS haben können. Da die meisten von diesen Patienten eine schwere Störung der Emotionsregulation haben, wurden die DBT-Prinzipien mit traumafokussierten Interventionen kombiniert. DBT-PTSD versucht den Patienten zu helfen, a) die Angst vor den traumaassoziierten primären Emotionen zu überwinden, b) die sekundären Emotionen wie Schuld und Scham zu hinterfragen, und c) den Missbrauch zu akzeptieren und ein lebenswertes Leben aufzubauen.
Themenbandbreite (Vermittlung von Basisfertigkeiten, für alle oder spezielle Fragestellungen im Fortgeschrittenenfeld): Vorstellung von DBT-PTSD Methode.

Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Reich, Daniela
Zimmermann, Petra*
 „Praxiserprobte Skills in der Behandlung von Patient*innen mit Borderlinepersönlichkeits- und Substanzgebrauchsstörung (DBT-S)“
Abstract

In der Behandlung dieser Komorbidität wird das Skillstraining der Standard DBT um Skills zum Abbau substanzbezogener Problemverhaltensweisen erweitert. Auf der Basis von Erfahrungen im stationären Bereich, in einer Substitutionspraxis, in der sozialen Arbeit, in ambulanter Beratungsstelle und ambulanter Psychotherapie wurde ein DBT-S Skillsprogramm zusammengestellt, das komplett als solches oder in Auszügen eingesetzt werden kann. Diese Skills sollen den Betroffenen zu einem besseren Verständnis ihrer suchtbezogenen Verhaltensweisen verhelfen und Handlungsmöglichkeiten zur Überwindung  vermitteln. Neben Aufbau der Abstinenzmotivation, dem Lernen starkes Verlangen wahrzunehmen und darauf abgestimmte Skills einzusetzen, geht es um das Ablehnen von Suchtstoffen, den Aufbau von einer Umgebung, die die Abstinenz unterstützt, das vorausschauende Identifizieren von Rückfallgefahren, der Vorbeugung eines Rückfalls und der Begrenzung desselben, sollte es zu einem Konsum kommen.

In dem WS wird das DBT-S Skillsprogramm vorgestellt. Einzelne Skills werden praktisch ausprobiert, Erfahrungen in der Vermittlung und mögliche Fallstricke werden besprochen.

Voelzke-Neuhaus, Maik
„Kintsugi – Wenn Bruchstellen im Leben stark machen“ (ggf. werden Materialkosten erhoben)
Abstract
Kintsugi ist ursprünglich eine alte japanische Technik, um zerbrochenes Porzellan zu reparieren. Hierbei werden die Bruchstellen nicht versteckt, sondern vergoldet und somit besonders hervorgehoben.
Wenn unser Leben aus den Fugen gerät, unsere Beziehungen, Lebenspläne und alles, was damit zusammenhängt, buchstäblich zu Bruch geht, sind wir angehalten diese Scherben aufzusammeln, fehlende aber notwendige Teile zu ersetzen und die noch funktionalen Teile wieder achtsam zusammenzusetzen.
In diesem handlungsbezogenen Workshop werden zunächst die Grundlagen der Self-Compassion vermittelt. Im Anschluss wird die Tradition des Kintsugi vorgestellt und der Zusammenhang mit Self-Compassion besprochen. Es wird unter anderem herausgearbeitet, wie Kintsugi z. B. begleitend zur Achtsamkeitsgruppe eingesetzt werden kann.
Im praktischen Teil des Workshops werden die Teilnehmer ein Werkstück erstellen. Die Arbeit findet zwar unter Anleitung, aber größtenteils in der Stille statt. Am Ende des Workshops ist nicht nur ein fertiges Werkstück entstanden, sondern die Teilnehmer haben die Gelegenheit, die gemachten Erfahrungen zu reflektieren.
 
Bitte beachten Sie: Voraussichtlich muss eine Materialgebühr erhoben werden.
 
Zielgruppe: alle Berufsgruppen  
 
Inhalte:
  • Einführung in Self-Compassion
  • Einführung in Kintsugi
  •  Praxisteil
  •  Reflexion und Austausch 
 
Methoden:     
  • Unterricht mit Handout                               
  • Einzelarbeit in der Gruppe                               
  • Abschlussrunde im Plenum
Palafox, Carla*
„DBT zwischen Tür und Angel“
Abstract

"Besprechen Sie das in der Einzeltherapie." Schön und gut, aber in vielen Fällen ist es nicht möglich, den Patienten "einfach so" auf einen späteren Zeitpunkt zu vertrösten. Wie kann ich mit einer Situation umgehen, wenn ich jetzt dafür gar keine Zeit habe? Wie könnten Kontakte zwischen Tür und Angel ablaufen, damit sie kurz und trotzdem hilfreich für Patient und Personal sind?
Anhand von Beispielsituationen aus dem Alltag mit Borderline-Patienten wollen wir den Umgang mit zeitlich eingeschränkten Situationen üben. Dieser Workshop ist für alle Berufsgruppen gedacht.

 
 
Samstag, 17.09.2022, 09:00 - 10:30 Uhr
Gunia, Hans
n. n.
„Tango Argentino und Achtsamkeit“
Abstract

Der Tango Argentino ist eine wahre Fundgrube für Achtsamkeitsübungen. Wir können Tangoachtsamkeitsübungen in Skillsgruppen einsetzen, als Übung in Ausbildungsworkshops, in Paartherapien zum Aufbau von Achtsamkeit auf die Beziehung, in der Einzeltherapie zur achtsamen Wahrnehmung des Körpers, etwa in der Arbeit mit essgestörten oder traumatisierten Patienten. Wir können sogar ganze Achtsamkeitsworkshops mit Tango Argentino anbieten. In unserem Workshop wollen wir durch einfache Übungen in die Thematik einführen und die Teilnehmer anleiten, Tango-Achtsamkeitsübungen ihre Arbeit zu integrieren.

Stiglmayr, Christian*
„Emotionsarbeit in der DBT“
Abstract

Viele Patienten kommen mit Problemen mit der eigenen Emotionsregulation in die Psychotherapie; dies gilt besonders für Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Neben einer unterschiedlichen individuellen Affektsensitivität steht zumeist die Angst vor den eigenen Emotionen, das damit einhergehende Vermeidungsverhalten sowie die Auswirkungen desselben im Zentrum der Behandlung. Da der funktionale Umgang mit den eigenen Emotionen entscheidend für die psychische Gesundheit, Zufriedenheit und die Entwicklung einer stabilen Identität ist, stehen Emotionen im Zentrum der DBT.
Der Workshop vermittelt grundlegende Informationen und Fertigkeiten zur Emotionsarbeit in der DBT.

Leihener, Florian
„Zum Umgang mit Grenzen und Kontingenzen in der DBT“
AbstractIn diesem Workshop geht es um die Reflexion und Vermittlung von Strategien und Algorithmen, die helfen können, im Team oder als Einzelperson mit Grenzen und Kontingenzen dialektisch umzugehen.
Fenske, Berit
Ludewig, Sonia
„Arbeitsgruppe: Tiergestützte Arbeit im Rahmen von DBT/ DBT-A“
Abstract

Diese Arbeitsgruppe richtet sich an alle DBTler, die tiergestützt arbeiten oder dies planen. Ziel ist der Austausch von Erfahrungen mit der Integration der Tiere in die Arbeit, die gemeinsame Ideenentwicklung und Vernetzung. Die beiden Moderatorinnen der Arbeitsgruppe arbeiten mit ihren Hündinnen Pirelli und Lou auf einer DBT-A Station für männliche Jugendliche im Bereich der Einzel- und Gruppentherapie. 

Halabi Cabezon, Ismael*
 „DBT-A in der Niederlassung“
Abstract

folgt

Bohus, Martin*
 „Wise Mind in der DBT“
Abstract

Kaum ein anderes Konzept in der DBT ist so schwierig zu fassen wie Wise Mind. Marsha Linehan hat sich die letzten Jahre ihres aktiven Lebens intensiv damit auseinandergesetzt und ich hatte die Freude, sie dabei zu begleiten.

Im Rahmen der Weiterentwicklung von DBT und DBT-PTSD habe ich das Konzept von Wise Mind nun neu gefasst und aufbereitet, sodass es Therapeuten und Patienten zugänglicher sein sollte. Um es kurz zu machen – Wise Mind basiert auf einem sehr alten mentalen Konstrukt und ist bereits im Sanscrit als ‚Citta‘ beschrieben. Es umfasst die vier Dimensionen Loving Kindness, Mitgefühl, Freude für Andere und Gelassenheit.

In der neuen DBT sollte Wise Mind nun als eine mentale Imagination verfestigt und damit als Orientierung im achtsamen Umgang mit sich selbst und anderen erfahrbar werden. Der Workshop gibt eine Einführung in Theorie und Praxis von Wise-Mind-Arbeit in der DBT.

Prof. Dr. Martin Bohus
Heidelberg University, Germany;
Ruhr University Bochum, Germany;
Harvard Medical School, Boston, USA
Knolle-Veentjer, Silja
Wieschen, Leni
 „Raus aus der Borderline-Störung - rein ins "normale" Leben: Wie gelingt nachhaltige Veränderung?“
Abstract

Leni Wieschen ist ehemalige Betroffene und arbeitet heute erfolgreich als Pädagogin mit Borderline-PatientInnen. Zusammen mit Silja Knolle-Veentjer (DBT-Therapeutin und -Trainerin) widmet sie sich in diesem Workshop den Fragen, was das endgültige Loslassen von Problemverhalten oft so schwer macht und wie es dennoch gelingen kann, welche Bedingungen für den Weg raus aus der BPS und rein ins "normale Leben" wichtig sind und wie eine gute Kooperation zwischen PatientIn und TherapeutIn diesbezüglich aussehen kann. Basierend auf den Erfahrungen von Leni Wieschen soll dieser Workshop Impulse geben und einen Raum für Reflektion und Diskussion aufmachen.

Kerp, Eva-Maria
Max, Elke
„Problemanalyse in den verschiedenen Therapiephasen“
Abstract

folgt

Bürger, Arne
Föcker, Manuel
Henneck, Melanie*
 „Dialektik in der Behandlung und Teamhaltung bei Patient*innen mit Anorexia nervosa“
Abstract

Das Ziel des Workshops ist es, zu vermitteln, wie eine dialektische Haltung in der Behandlung und im Behandlungsteam aufrechterhalten werden kann, wenn sich adoleszente Patient*innen mit Anorexia nervosa in einem lebensbedrohlichen somatischen Zustand befinden. Anhand von Fallbeispielen wird gemeinsam mit der Gruppe erarbeitet, wie diese Haltung bewahrt und ausgebaut werden kann, aber auch welche Fallstricke in solchen Situationen innerhalb der therapeutischen Behandlung und Teamarbeit vorliegen. Vor allem die Gradwanderung zwischen den Polen „miteinander vs. eigene Grenzen beachten“ spielt dabei eine wichtige Rolle. 

Buck-Horstkotte, Sigrid
Gabriel, Johanna*
„Borderline und Mutter sein – Selbsthilfe“
Abstract

Mütter mit einer Borderlinestörung müssen in vielen Bereichen von Grund auf umlernen, um ihren Kindern Qualitäten wie emotionalen Halt, Sicherheit und Selbstvertrauen zu vermitteln, die sie in ihrer Lebensgeschichte oft selbst nicht erfahren haben. Auf den Netzwerktreffen der letzten Jahre haben wir das 2015 veröffentlichte Trainingsmanual ‚Borderline und Mutter sein’ vorgestellt. Inzwischen haben wir – ausgehend von dem Gruppenprogramm – ein Selbsthilfebuch entwickelt. Es bietet betroffenen Frauen zum einen die Möglichkeit, einen niedrigschwelligen Zugang zu dem oft schambesetzten Thema zu finden. Zum anderen kann es begleitend in der Einzeltherapie sowie in  unterschiedlichen betreuten Settings eingesetzt werden, insbesondere, wenn die Teilnahme an einer Gruppe nicht möglich ist.    

Im Workshop wollen wir das Selbsthilfeprogramm vorstellen und Kostproben zur Selbsterfahrung verteilen. Wir richten uns sowohl an Professionelle, die schon Erfahrung mit und/oder Kenntnisse zu dem Thema haben und ihr Wissen vertiefen wollen, aber auch an alle, die einfach neugierig auf das Thema sind. Die Themenschwerpunkte sind:         

  • Ein Überblick über das Selbsthilfebuch "Sicher durch Stürme und Flauten"        
  • Zu jedem Themenschwerpunkt ein Übungsbeispiel        
  • Reflexion und gemeinsamer Austausch  

Wir freuen uns auf Bereitschaft zu Ausprobieren!  

Leitung:
Sigrid Buck-Horstkotte, Psychologische Psychotherapeutin in freier Praxis, Supervisorin und Dozentin für VT,  DBT-Trainerin
Johanna Gabriel, Psychologische Psychotherapeutin in freier Praxis (VT und DBT)
 
Veröffentlichungen:
Sicher durch Stürme und Flauten (Buck-Horstkotte, Gabriel, 2019)  
Mütter mit Borderline-Persönlichkeitsstörung - das Trainingsmanual ‚Borderline und Mutter sein‘ (Buck-Horstkotte, Renneberg, Rosenbach, 2015)
Krämer, Diana
Simonet, Irina
„Integration der Fachtherapie in die verschiedenen Settings der DBT“
Abstract

Während die Körpertherapie recht schnell einen festen Platz innerhalb der DBT inne hatte, blieben (und bleiben) andere Fachtherapien wie zum Beispiel Ergo-, Kunst- und Musiktherapie häufig ungenutzt. Dabei bietet gerade die Vielfalt an Methoden und Sozialformen dieser Berufsgruppen eine wunderbare Möglichkeit, in allen relevanten Problemfeldern theoretisch Erlerntes in Vivo mit Patienten zu üben. Fachtherapeutische Berufsgruppen können im DBT-Setting Aufträge übernehmen, effektiv an der Behandlung mitwirken und mit Hilfe von DBT-Strategien intervenieren. In diesem Workshop werden die fachtherapeutischen Berufsgruppen mit ihren Ansätzen und Umsetzungsmöglichkeiten in verschiedenen Settings der DBT vorgestellt. Praktische Übungen und die Möglichkeit, die gemachten Erfahrungen zu reflektieren, runden den Workshop ab. Ziel des Workshops ist es, die Arbeitsweise der Fachtherapien und Möglichkeiten zur Integration in unterschiedlichen ambulanten und stationären Settings vorzustellen.

Zielgruppe: Alle klinisch tätigen Berufsgruppen

(Die Workshop-Handouts stehen den DDBT-Mitgliedern nach dem Netzwerktreffen als Download im internen Bereich unserer Website zur Verfügung.)

Posterpreis

Auch 2022 wird wieder der Posterinnovationspreis auf dem Netzwerktreffen vergeben. Dabei können Poster zu (neuen) DBT-Entwicklungen eingereicht und ausgestellt werden. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Poster dann von den Netzwerktreffenteilnehmern bewertet. Für die erfolgreichste Poster-Arbeit wird eine Prämie von 500,00 € ausgezahlt.

Alle weiteren Infos zum Posterpreis finden Sie hier: Download der Informationen

Posterpreis-Beiträge bitte bis zum 02.09.2022 bei Frau Dr. Elke Max und dem Dachverbandssekretariat einreichen.

 

Hinweise für die Entrichtung der Teilnahmegebühren

  • ordentliche Mitglieder zahlen die ermäßigte Teilnahmegebühr in Höhe von 200,00 €
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Einrichtung, die als fördernde Institution Mitglied im Dachverband DBT ist, zahlen die Teilnahmegebühr in Höhe von 230,00 €
  • Nichtmitglieder zahlen die Teilnahmegebühr in Höhe von 230,00 €

Psychologen in Ausbildung, Studenten und Peer-Coach-Ausbildungsteilnehmer erhalten einen Rabatt von 20 % auf die Teilnahmegebühr:

  • Für ordentliche Mitglieder ergibt sich mit dem Rabatt eine reduzierte Teilnahmegebühr in Höhe von 160 €.
  • Für Nichtmitglieder und Mitarbeiter fördernder Institutionen ergibt sich mit dem Rabatt eine reduzierte Teilnahmegebühr in Höhe von 184 €.
Wenn Sie den Rabatt in Anspruch nehmen möchten, setzen Sie bei der Anmeldung über das Portal bitte das entsprechende Häkchen und senden Sie eine Kopie Ihres Ausbildungsnachweises per E-Mail an Frau Benkwitz: buchhaltung@dachverband-dbt.de
 
Bei Rückfragen zu den Teilnahmegebühren wenden Sie sich bitte an Frau Benkwitz: buchhaltung@dachverband-dbt.de

Anmeldung und Gebühren

Die Teilnahmegebühren sind bitte bis spätestens zum 13.09.2022 auf das unten angegebene Konto zu überweisen.
Bitte geben Sie bei der Überweisung im Vermerk „Nachnamen und Vornamen“ an. (Ganz wichtig sind die Angaben bei Kliniken, die für ihre MitarbeiterInnen bezahlen, oder z. B. wenn der Überweisende einen anderen Namen hat als der/die TeilnehmerIn).
Überweisungen werden bis 13.09.22 berücksichtigt.
 
Bankverbindung:
Deutsche Apotheker und Ärztebank
IBAN: DE65 3006 0601 0105 7866 06
BIC: DAAEDEDDXXX
 

Stornobedingungen & Umbuchungen

Bis einschließlich 31.08.2022 ist die Stornierung kostenfrei. Bei einer Stornierung ab dem 01.09.2022 werden 100 % der Teilnahmegebühren berechnet. Stornierungen müssen über das Anmeldeportal vorgenommen werden und können nicht telefonisch oder per E-Mail entgegen genommen werden.

Bei Nichtteilnahme ohne fristgemäße Stornierung erfolgt keine Rückerstattung. Bankgebühren bei Rücklastschriften gehen zu Lasten des Teilnehmers.

Alle Anmeldungen, Stornierungen und Umbuchungen müssen über das Anmeldeportal vorgenommen werden. Anmeldungs- und Umbuchungswünsche per E-Mail oder Telefon sind nicht möglich. Bis zum TT.MM.JJJJ können Sie kostenfrei beliebig oft umbuchen, z. B. einen Workshop umbuchen, die Teilnahme am Netzwerktreffenfest zubuchen oder von einer Präsenzteilnahme auf eine Onlineteilnahme umbuchen.

Fortbildungspunkte

Fortbildungspunkte für die Veranstaltung werden bei der Ärztkammer Nordrhein beantragt.